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Mission

 

Trotz ihrer geringen Größe stellt die B’rel-Klasse eine ernstzunehmende Bedrohung für die Feinde des Klingonischen Reichs dar. Als Scoutschiff, das man, anknüpfend an ein Vorgängermodell im 22. Jahrhundert, um 2270 entwickelte, wird die B’rel-Klasse allen Ansprüchen an einen kleinen und schnellen Jäger gerecht, der heimlich feindliche Gebiete durchqueren und die Widersacher des Reichs wirksam attackieren kann.

 

 

Charakteristika

 

Die B’rel-Klasse ist auf ihre Tarnvorrichtung angewiesen, um ihren Missionsaufgaben nachkommen zu können. Ein getarnter Bird-of-Prey (ein Begriff, der von der Sternenflotte geprägt wurde), der für unentdeckte und schnelle Einsätze entworfen wurde, kann durch feindliches Territorium reisen und geht dabei nur ein minimales Entdeckungsrisiko ein. Der einzige Nachteil des Schiffes liegt darin, dass es seine Waffensysteme nicht aktivieren kann, solange es getarnt ist.

 

Die Fähigkeit, in die Atmosphäre eines Planeten einzudringen und in ihr schnelle Manöver durchzuführen sowie auf der Oberfläche zu landen, sind weitere wichtige Merkmale der B’rel-Klasse. Dies ermöglicht es dem Schiff, auch als Operationsbasis für kleinere Forschungs- oder etwa Kundschaftermissionen zu dienen. Schließlich verfügt die Einheit über justierbare Flügel, die drei Positionen einnehmen können. Die Flügel werden in der Angriffsposition unter den Schiffsrumpf gesenkt, bei der Landung über diesen gehoben und bei normalen Reisen – im All oder innerhalb der Planetenatmosphäre – in gerader Position gehalten. Die Wendigkeit der B’rel-Klasse bei Unterlichtgeschwindigkeit ist für ein Schiff ihrer Größe ungeschlagen.

 

 

Hintergrund

 

Es wird bis heute darüber spekuliert, ob der Bird-of-Prey auf ein ursprünglich romulanisches Konzept zurückgehen könnte, da das Schiff die vogelähnlichen Kennzeichen von Kampfschiffen des Romulanischen Sternenimperiums aufweist und auch taktisch mit dem Hinterhalt operiert - an und für sich höchst ungewöhnlich für klingonisches Kampfverhalten. Nichtsdestoweniger ist die B’rel-Klasse bei ihren Kommandanten und Crews äußerst beliebt. Birds-of-Prey tauchten über das ganze 23. Jahrhundert hinweg vor allem bei Grenzzwischenfällen mit der Föderation auf.

 

Das zuverlässige und erfolgreiche Design der B’rel-Klasse führte dazu, dass die Klingonen diesen Schiffstyp beständig weiterentwickelten. Im zweiten Viertel des 24. Jahrhunderts wurde ein deutlich größeres, wenn auch längst nicht mehr so flinkes Modell dieser Bauart in Dienst gestellt: der Kreuzer der K’Vort-Klasse. Die B’rel-Klasse blieb dennoch weiterhin im Einsatz und spielt heute noch - verstärkt durch den akuten Bedarf an Schiffen nach dem Dominion-Krieg - nach wie vor eine zentrale Rolle in der klingonischen Verteidigungsstreitmacht.

 

 

Spezifikationsübersicht

 

  • Klassifikation / Mission: Scoutschiff / Aufklärer
  • Indienststellung: ~2270 (Vorgängermodell im 22. Jahrhundert)
  • Missionsdauer: Standardmission: 2 Jahre; Generalüberholung: alle 10 Jahre
  • Abmessungen: Länge: 103 m; Breite (Flügel in Angriffsposition): 148 m; Höhe (nur Schiffskörper): 25 m
  • Masse: 144.900 metrische Tonnen
  • Besatzung: 12 Personen
  • Antrieb: Reisegeschw.: Warp 7; Höchstgeschw.: Warp 9,5
  • Antriebssysteme: Warp: (2) KWC Graf; Impuls: (2) Wasserstoffenergie
  • Waffen: Disruptoren: (2) Geschützkanonen; Photonen-Torpedos: (1) KP-5-Katapult
  • Primäres Computersystem: ZD4-Zentral-Prozessor Ebene 12
  • Primäre Navigation: Druim-Blinge Vektor&Tensor
  • Deflektor-Schilde: Deflektorpanzerung + Felderzeugung
  • Shuttles und Fahrzeuge an Bord: -

 

 

Exemplarische Vertreter dieser Schiffsklasse

 

  • I.K.S. Rotarran (DS9 5.21: Martoks Ehre, 6.03: Söhne und Töchter, 7.02: Schatten und Symbole)

  • I.K.S. M'Char (DS9 4.01: Der Weg des Kriegers, Teil 1)

  • I.K.S. Ning'tao (DS9 7.07: Der Dahar-Meister)

 

 

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