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Mission

 

Die Oberth-Klasse ist der älteste noch im Dienst befindliche Schiffstyp der Sternenflotte. Ursprünglich ausgewiesen als kleines Wissenschaftsschiff mit hohem Spezialisierungsgrad, ist die Einheit heute hauptsächlich bei zivilen oder assoziierten Unternehmen im Einsatz, die der Sternenflotte die alten Schiffe abgekauft haben. Es ist damit bis dato das einzige Sternenflotten-Schiff, das jemals in private Hände weitergegeben wurde. Trotzdem trifft man auch noch heute einige Schiffe dieser Klasse im aktiven Dienst an; sie erfüllen hier und da noch kleinere Transport- und Kartographierungseinsätze.

 

 

Charakteristika

 

Die Geschichte der Oberth-Klasse begann im Jahre 2269, als der erste Prototyp in Dienst gestellt wurde. Ihr modulares Design erlaubte es, für verschiedenste Forschungs- und Wissenschaftsaufträge eingesetzt zu werden. Ursprünglich besaß sie zahlreiche hochspezialisierte Labore und wissenschaftliche Einrichtungen bei einer kleinen Crew aus Fachleuten. Bis ins mittlere 24. Jahrhundert wurde die Oberth-Klasse auch als Testschiff für experimentelle Technologien eingesetzt, die auf neuartigen Einheiten wie zum Beispiel der Galaxy-Klasse zum Einsatz kommen sollten. Ein prominentes Beispiel hierfür ist die U.S.S. Pegasus. Taktisch gesehen sind Schiffe der Oberth-Klasse ausgesprochen schwach und sollten aus Gefechtssituationen herausgehalten werden.

 

Die Oberth-Klasse zählt zu den ersten Schiffsvertretern, welche vom konventionellen Design der Sternenflotte in einigen Punkten abweichen. Zwar ist das Schiff in Untertassen- und Maschinensektion aufgeteilt, jedoch unterscheidet sich die Anordnung der Teile von anderen Klassen. So ist die Untertassensektion über die beiden Warppylonen mit dem Maschinenrumpf verbunden. Außerdem ist die Untertasse im Vergleich zum Rumpf extrem klein und beherbergt alle wissenschaftlichen Labors, Quartiere und lebenswichtigen Systeme, während sich im Maschinenrumpf vor allem der Warpantrieb und das kleine Shuttledeck befinden. Im normalen Forschungsbetrieb kann die Sekundärhülle ohne Wartungscrew auskommen.

 

 

Hintergrund

 

Die Oberth-Klasse war der erste Vertreter einer Generation von Schiffen, die rein auf Forschungsmissionen spezialisiert wurden, das Kernstück des Sternenflotten-Selbstverständnisses. Kein Wunder, dass die mit diesem Schiffstyp geknüpfte Tradition ein großer Erfolg war: Im 24. Jahrhundert, etwa ein Jahrhundert später, löste die Nova-Klasse, ein modernes Schiff im Kielwasser seines Vorläufers, die Oberth-Klasse offiziell als Forschungseinheit ab. Wegen ihres sehr schlechten militärischen Potenzials wurde und wird die Oberth-Klasse nur in friedlichen und neutralen Gebieten eingesetzt.

 

 

Spezifikationsübersicht

 

  • Klassifikation / Mission: Korvette / Multimission
  • Indienststellung: 2269
  • Missionsdauer: Standardmission: 2 Jahre; Generalüberholung: alle 7 Jahre
  • Abmessungen: Länge: 129 m; Breite: 74 m; Höhe: 38 m
  • Masse: 95.000 metrische Tonnen
  • Besatzung: 20-50 Personen
  • Antrieb: Reisegeschw.: Warp 4; Höchstgeschw.: Warp 8
  • Antriebssysteme: Warp: (2) LN-64 Mod 2; Impuls: (2) RST
  • Waffen: Phaser: (2) Typ VI; Photonen-Torpedos: (1) Mk 20
  • Primäres Computersystem: M-15 Dutronic-V-Prozessor
  • Primäre Navigation: RAV/ISHAK Astralleitsystem
  • Deflektor-Schilde: Primärer Schutzschild + Deflektor-Kontrollsystem
  • Shuttles und Fahrzeuge an Bord: 2 Shuttles

 

 

Exemplarische Vertreter dieser Schiffsklasse

 

  • U.S.S. Grissom, NCC-638 (Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock)

  • U.S.S. Pegasus, NCC-53847 (TNG 7.12: Das Pegasus-Projekt)

  • U.S.S. Cochrane, NCC-59318 (TNG 4.21: Das Standgericht)

 

 

Größenvergleich

Oberth
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