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Mission

 

Bei der New Orleans-Klasse handelt es sich um eine Forschungsfregatte, die aus einem Frühstadium des Galaxy-Projekts entstand und hauptsächlich für Mittelstrecken-Patrouillenflüge und kleinere Explorationen eingesetzt wird.

 

 

Charakteristika

 

Als im Jahr 2352 der Prototyp der Klasse, die U.S.S. New Orleans, vom Stapel lief, war sie mit den modernsten Torpedowerfern ihrer Zeit ausgestattet. Diese waren eigentlich für die Venture-Variante der Galaxy-Klasse entwickelt worden und dementsprechend groß ausgefallen. Das Primärziel der New Orleans lag aber immer noch in exploratischen Breitengraden, weshalb man keinen für wissenschaftliche Aufgaben genutzten Bereich aufgeben wollte, nur um die Torpedowerfer zu installieren. Also entschied man sich, die drei zusätzlichen Werfer in externe Gehäuse zu verpacken und flanschte diese dann an den Rumpf des Schiffes.

 

Dies ist das Proprium dieser mittelgroßen Schiffsklasse. Der großzügige Torpedowerfer erinnert an das separate Modul bei Miranda- und Nebula-Klasse, tatsächlich war es die Vorlage für eine spätere Adaption bei der Akira-Klasse. Hier wird zum ersten Mal die Idee sichtbar, ein Torpedoschiff zu entwickeln.

 

 

Hintergrund

 

Die New Orleans-Klasse wurde parallel zu ihren Schwesterschiffen der Bradbury-, Cheyenne-, Freedom-, Niagara-, Springfield- und Challenger-Klasse entwickelt und sollte eine Forschungsfregatte sein, die sich gut für Mittelstreckeneinsätze im Drei-Jahres-Bereich eignet. Gerade in den 2350er Jahren gab es allerdings viele Brandherde mit der Cardassianischen Union, und so versuchte die Sternenflotte, einen Kompromiss zwischen der Primärmission des Schiffes und einem verstärkten Sicherheitsinteresse zu finden.

 

Auf diese Weise wurde die New Orleans durch die speziellen Torpedowerfer zu einer flexiblen Patrouillen- und Artillerieeinheit, die sich dennoch leicht produzieren ließ. Während des Dominion-Kriegs wurden zahlreiche Schiffe dieses Typs zerstört, doch einige konnten erfolgreich geborgen werden. Im Gegensatz zu den unlängst ausgemusterten Einheiten der Bradbury-, Cheyenne-, Freedom-, Niagara-, Springfield- und Challenger-Klasse werden sie heute noch zur Verteidigung der Föderationsgrenzen eingesetzt.

 

 

Spezifikationsübersicht

 

  • Klassifikation / Mission: Fregatte / Multimission
  • Indienststellung: 2352
  • Missionsdauer: Standardmission: 3 Jahre; Generalüberholung: alle 16 Jahre
  • Abmessungen: Länge: 350 m; Breite: 290 m; Höhe: 83 m
  • Masse: 900.000 metrische Tonnen
  • Besatzung: 200 Personen
  • Antrieb: Reisegeschw.: Warp 7; Höchstgeschw.: Warp 9,6
  • Antriebssysteme: Warp: (2) LF-35; Impuls: (2) FIG-4
  • Waffen: Phaser: (4) Typ VIII; Photonen-Torpedos: (5) Mk 75
  • Primäres Computersystem: M-15 Dutronic-V-Prozessor
  • Primäre Navigation: RAV/ISHAK Mod 3 Astralleitsystem
  • Deflektor-Schilde: CIDSS-2 Primärer Schutzschild + Deflektor-Kontrollsystem
  • Shuttles und Fahrzeuge an Bord: 5 Work Bees; 10 Shuttles

 

 

Exemplarische Vertreter dieser Schiffsklasse

 

  • U.S.S. Rutledge, NCC-57295 (TNG 4.12: Der Rachefeldzug)

  • U.S.S. Kyushu, NCC-65491 (TNG 4.01: Angriffsziel Erde)

  • U.S.S. Thomas Paine, NCC-65530 (TNG 5.01: Der Kampf um das klingonische Reich, Teil 2)

 

 

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