| STAR TREK COMPANION |
| return to the edge of the final frontier |
Datenbank / Politische Machtblöcke / DominionAllgemeinesDas Dominion ist eine Großmacht mit hegemonialen Zügen und verortet sich im fernen Gamma-Quadranten. Es wurde vor Tausenden Jahren von einer Wechselbälgerspezies, die sich selbst als 'Gründer' bezeichnet, etabliert und umfasst heute eine Vielzahl von Planeten sowie ein stellares Hoheitsgebiet, das sich über etwa zwölftausend Lichtjahre erstreckt. Obwohl sich das Dominion formell den Anstrich einer Allianz gibt, wurde das Gros der in ihm vertretenen Völker zum Beitritt gezwungen oder mit militärischer Gewalt unworfen. Dieses expansive Vorgehen entspricht dem politischen Missionierungsgedanken der Gründer, welche an der Spitze der strikten Dominion-Hierarchie stehen. Auch verfügen die meisten Mitglieder innerhalb der Dominion-Struktur über keinerlei Rechte. Stattdessen dominieren die von den Gründern genetisch manipulierten Vorta den administrativen und diplomatischen Bereich, wohingegen die gezüchteten Jem'Hadar für Verteidigungs- und Kriegszwecke eingesetzt werden. WertesystemDer entscheidende Grund, weshalb das Dominion es zu einer der größten Mächte der Galaxis brachte, liegt in seinem ureigenen Wertesystem begründet, das sich in zwei Bereiche unterteilen lässt. Der erste Bereich betrifft die Weltanschauung der Gründer als Urheber und Verfügungsgewaltige im Dominion. Bezeichnend ist hierbei, dass sich die Wechselbälger von allen nicht-formwandelnden Spezies abgrenzen und dabei einen natürlichen Superioritätsanspruch mit einem extremen Sicherheitsbedürfnis für das eigene Volk in Verbindung setzen. Aus diesem Selbstverständnis leiten sie die Notwendigkeit ab, ein Reich aufzubauen, das sämtliche 'Solids' als Untertanen eingliedert. Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Gründer in der ausführenden Hierarchie unter ihnen ein System erkoren, das wiederum restriktiv wertgeprägt ist und ihnen die Kontrolle über ihr Riesenreich sichert. Dieser zweite Bereich betrifft die Loyalitätsgrundlagen der Vorta und Jem'Hadar, welche miteinander vergleichbar sind. Die bereits angesprochene genetische Manipulation der Vorta bewirkt, dass dieses Volk die Gründer geradewegs bedingungslos als Götter betrachtet. Die Jem'Hadar, künstlich gezeugte Krieger, bedürfen aufgrund ihres hohen Aggressivitätsniveaus nicht nur der genetischen 'Programmierung' mit jenem Gottesbild, sondern zusätzlich der Abhängigmachung einer Droge namens Ketracel-Weiß, um ihren Herren Loyalität zu geloben. Ihr kurzes Leben sowie ihre Massenzüchtung sollen weiter verhindern, dass sich die Jem'Hadar anderen Tätigkeitsfeldern zuwenden als dem Kampf für das Dominion. Als ihre ausführenden Befehlshaber rationieren die Vorta ihre Ketracel-Weiß-Dosen, ohne die die Jem'Hadar binnen kürzester Zeit an genetischer Kohäsion sterben würden. Dieses zwei Bereiche umfassende Wertesystem bildet im Ganzen den Kreislauf, über den das Dominion seit vielen Jahrhunderten im Gleichklang funktioniert und sich indes weiter ausgedehnt hat. AußenpolitikObgleich über die Außenpolitik des Dominion nicht viel bekannt ist, sprechen verlässliche Quellen dafür, dass es sich im Laufe der letzten Jahrhunderte in seinem Teil der Galaxis durch Unterdrückung und Eroberung ausgedehnt hat. Als die Sternenflotte im Jahr 2369 das erste stabile Wurmloch im bajoranischen System entdeckte, dauerte es nicht lange, bis es zum Erstkontakt mit dem Dominion kam. Schnell stellte sich heraus, dass das Dominion nicht nur kein Interesse an friedfertigen Kontakten hat, solange es ihm keinen Vorteil verschafft, sondern auch das Eindringen der Föderation in den Gamma-Quadranten als feindseligen Akt erachtete. Dieser wurde mit der Zerstörung sämtlicher Kolonien und Relaisstationen sowie der Vernichtung eines Sternenflotten-Kreuzers gesühnt. Doch die Ideologie der Gründer führte schnell dazu, dass das Dominion zu einer offensiven Strategie überging, indem es sich anschickte, den Alpha-Quadranten ins politische Chaos zu stürzen und ihn dann zu erobern. Zwar erreichten die Wechselbälger dieses Ziel nicht, da sich Föderation und Klingonen rechtzeitig miteinander verbündeten, allerdings folgte ein umso entschlosseneres Vorgehen. 2373 verbündete sich das Dominion mit der cardassianischen Union und konnte so auf legalem Wege massive Truppenverbände durch das Wurmloch in den Alpha-Quadranten befördern. Ein halbes Jahr später löste es einen Vernichtungskrieg aus, der sich über zwei Jahre erstreckte und der blutigste Konflikt aller Zeiten war (2373-75). Im Herbst 2375 konnte das Dominion letztlich von einem alliierten Bündnis aus Föderation, Klingonen und Romulanern besiegt und in den Gamma-Quadranten zurückgetrieben werden. Seitdem ist sein Status nicht weiter bekannt, allerdings ist mit tief greifenden Konsolidierungsmaßnahmen zu rechnen ebenso wie mit inneren Spannungen, seitdem der aufseiten der Föderation stehende Wechselbalg Odo zu seinem Volk, den Gründern, zurückgekehrt ist. |
| layout © by Artphilia Designs
2010 Star Trek Companion Fan-Fiction 2004-2012 v.5.0 by Julian Wangler. |