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Datenbank / Politische Machtblöcke / Vereinigte Föderation der PlanetenAllgemeinesDie Vereinigte Föderation der Planeten ist eine interstellare Allianz souveräner planetarer Staaten und Kolonien. Sie wurde am 11. Oktober 2161 auf der Erde, unmittelbar nach Beendigung des irdisch-romulanischen Kriegs, von den Völkern der Menschen, Vulkanier, Andorianer und Tellariten gegründet. In den achtziger Jahren des 24. Jahrhunderts verfügt sie bereits über mehr als einhundertfünfzig Mitglieder, deren Territorien sich über achttausend Lichtjahre erstrecken. Untereinander betreiben sie regen interstellaren Handel und bauen ihre Kooperationskultur auf gemeinsamen innen- wie außenpolitischen Säulen auf, vor allem auf einer gemeinsamen demokratischen Verfassung (Charta). Im politischen System ist das Zusammenspiel zwischen Föderationspräsident und -rat entscheidend. Der Föderationsrat ist das Parlament, in das je ein gewählter Vertreter (Botschafter) samt Delegation von seiner Heimatwelt entsandt wird und deren Interessen zu vertreten hat. Der föderalistische Grundsatz lässt allerdings vermuten, dass es zu einem angemessenen Ausgleich zwischen demokratischer und föderativer Repräsentation kommt, sodass auch kleine Welten innerhalb des Staatenkonzerts im Föderationsrat aufgewertet werden. Die supranationale Ebene wird durch den Präsidenten vertreten, der von allen Bürgern in der Föderation gewählt wird. Er ist dem Wohl der Gemeinschaft verpflichtet und hat seine politischen Richtlinien an ihr zu orientieren. Es spricht vieles dafür, dass der Präsident nicht lediglich der höchste völkerrechtliche Repräsentant im Staatswesen der Föderation ist, sondern eine Reihe handfester exekutiver Befugnisse besitzt. Der Oberste Gerichtshof der Föderation repräsentiert die Judikative. Die militärische Organisation der Föderation ist die Sternenflotte. Sie garantiert mit ihrer großen, modernen Armada zunächst die Sicherheit der Allianz. Des Weiteren ist sie für Weltraumexploration und eine Reihe anderer, in der Regel friedlich-wissenschaftlicher Initiativen zuständig. WertesystemAls durch und durch föderales Gebilde vereint die Planetenallianz unterschiedlichste Weltanschauungen und Spiritualitäten. Die Klammer für die sehr vielfältigen Mitglieder bildet die Charta, die bindende Vorgaben im Bereich von Demokratie, Gewaltenteilung, Rechtsstaatlichkeit und einer Transparenz von Strukturen macht. Auf ihrer Basis gelingt es der Föderation, von der Ebene der Gliedstaaten zu gesamtheitlichen Entscheidungen zu gelangen. AußenpolitikWährend die einzelnen Nationen der Föderation im Innern sehr heterogen sind und weitgehende Unabhängigkeit genießen, erscheint die Planetenallianz nach außen hin, im Auftreten gegenüber anderen Mächten, viel mehr als geschlossene, gut synchronisierte Einheit. Am Ende dieses von intensiven Konsultationen begleiteten Gemeinschaftsprozesses stehen die bindenden Beschlüsse des Präsidenten und seines Kabinetts. Im Hinblick auf ihre auswärtige Politik handelt die Föderation auf Basis friedensstiftender Motive, Interessen ausbalancierender Diplomatie und interstellarem Völkerrecht. Des Weiteren strebt sie eine ökonomische Vernetzung mit nicht-assoziierten Regionen an, um durch Handel allmähliche Annäherung zu ermöglichen. Insofern kann sie als Soft Power klassifiziert werden. Wenngleich die Föderation bislang stets bestrebt war, nach friedlichen Lösungen zur Beilegung von Konflikten zu suchen, so ereigneten sich im Laufe des 23. und 24. Jahrhunderts doch mehrere schwerwiegende Eskalationen mit anderen Mächten. Nicht selten wurden sie gespeist durch eine missverstandene Bedrohungsperzeption nicht-demokratischer, territorial denkender Staaten, welche die Föderation als monolithischen Block mit offensiver Expansionstendenz wahrnahmen und die eigene Position gefährdet sahen. So war fast das ganze 23. Jahrhundert durchzogen von einem kalten Krieg mit dem klingonischen Reich (2267). Im 24. Jahrhundert konnte dieser schwelende Konflikt, trotz zeitweiliger Rückschläge (2372), beigelegt werden (2293 bzw. 2344), doch kam es bald zu Auseinandersetzungen mit anderen Mächten in Alpha- und Beta-Quadrant, unter anderem dem romulanischen Sternenimperium (2311), später mit der cardassianischen Union (2366), den Tzenkethi und dem Borg-Kollektiv. Den mit Abstand gravierendsten und folgenreichsten Konflikt gab es zwischen Föderation und Dominion. Er führte in den siebziger Jahren des 24. Jahrhunderts zu einem verheerenden Krieg im Quadrantengefüge (2373-75). Aus ihm ging die Föderation machtpolitisch allerdings gestärkt hervor, weil das klingonische Reich an Einfluss verlor, weit mehr zudem die cardassianische Union. Zusammen mit dem romulanischen Sternenimperium bestimmt sie heute als eine von zwei Supermächten die Nachkriegsordnung. |
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2010 Star Trek Companion Fan-Fiction 2004-2012 v.5.0 by Julian Wangler. |